WSK Zusammenfassung
Aus StudyWiki
[bearbeiten] Definitionen
Zufallsexperiment: Experiment mit jeweils gleichen Bedingungen, beliebig oft wiederholbar. Mehrere sich gegenseitig ausschliessende Ergebnisse möglich. Ergebnisse nicht vorhersagbar, sondern Zufallsbedingt.
Bernoulli Experiment: Die WSK für das Eintreten des betrachteten Ereignisses E ist in jedem Einzelversuch gleich. In jedem Einzelversuch ist das Ergebnis unabhängig von den Ergebnissen aller anderen Versuche. Es handelt sich um zufällige Ereignisse.
Laplace Experiment: Hat nur endlich viele Elementarereignisse un alle haben die gleiche WSK (z.B. Homogener Würfel)
Elementarereignis: ein mögliches Ereignis, bei einem Würfel z.B. [1..6] Ereignisraum: Menge aller Elementarereignisse Ω
Stochastische Unabhängigkeit:
[bearbeiten] Mengenoperationen
| Assoziativgesetz |
|
|---|---|
| Distributivgesetz |
|
| DeMorgan |
|
[bearbeiten] Klassische WSK-Rechnung
Bsp: 1000 Server, 15 Ausfälle pro Tag:
Geometrische WSK: Zufallsexperiment mit unendlich vielen möglichen Ergebnissen. Deren Anzahl ist proportional zu geometrischen Gebilden.
[bearbeiten] Stichproben
geg: n = Anzahl Kugeln, k = Anzahl Stichproben ges: Anzahl mögliche Kombinationen
- Hinweis TI: Binominalkoeffizient kann man mit der Funktion ncr(oben, unten) berechnen
| Mit Zurücklegen | Ohne Zurücklegen | |
|---|---|---|
| Geordnete Stichprobe / Variation /
| nk |
|
| Ungeordnete Stichprobe / Kombination / {a,b} = {b,a} |
|
|
| Permutation (k geordnete Klassen mit jeweils li Variationen) |
| n! |
[bearbeiten] Mathematische Umsetzung
[bearbeiten] Definitionen
| A zieht Ereignis B nach sich (impliziert) |
|
| A und B treten auf oder beide treten nicht auf: | A = B |
| A und B treten gleichzeitig auf: |
|
| Entweder A oder B oder beide treten auf: |
|
| B tritt dann ein, wenn A nicht eintritt: |
|
| (paarweise) unvereinbar: |
|
[bearbeiten] Grundregeln
Additionssatz (Eintreten von Ereignis A, Ereignis B oder beiden zusammen)
Beliebige Ereignisse: 
Sich ausschliessende Ereignisse(
):
3 Ereignisse
Multiplikationssatz (Eintreten von Ereignis A und Ereignis B)
Beliebige Ereignisse: 
Unabhängige Ereignisse:
Totale Wahrscheinlichkeit
Gegeben sind n sich paarweise ausschliessende Ereignisse Ai,
, der Ergebnisraum
sowie ein Ereignis
.
Dann ist:
[bearbeiten] Bedingte Wahrscheinlichkeit
Eintrittswahrscheinlichkeit von Ereignis A hängt vom Eintreten des Ereignis B ab.
[bearbeiten] Bayes
(Wie hoch ist die Warscheinlichkeit, dass Aj die Ursache für das Eintreten von E ist)
bei n=2:
[bearbeiten] Teil 2
[bearbeiten] Definitionen
[bearbeiten] Zufallsvariable
Eine Zufallsvariable (ZV) ist eine Funktion, die jedem Elementarereignis
eines Zufallsexperiments genau eine reelle Zahl X(ω) zuordnet.
Diskrete Zufallsvariable: Eine ZV heisst diskret, wenn sie nur endlich oder abzählbar unendlich viele Werte annehmen kann.
Diskreter Erwartungswert (Mittelwert):
Diskrete Varianz (Mass für Streuung der Werte umμ):
Diskrete Standartabweichung:
Diskrete Warscheinlichkeitsfunktion f(x):
Diskrete Verteilungsfunktion F(x):
Wenn wert zwischen a und b:
Stetige Zufallsvariable: Eine ZV heist stetig, wenn sie jeden beliebigen Wert aus einem (reellen) endlichen oder unendlichen Intervall annehmen kann.
Stetiger Erwartungswert (Mittelwert):
Stetige Varianz (Mass für Streuung der Werte umμ):
Stetige Warscheinlichkeitsfunktion f(x): Es gilt:f(x) = F'(x) und
Stetige Verteilungsfunktion F(x):
Wenn wert zwischen a und b:
[bearbeiten] Bernoulli (Urnenmodell)
(ist immer ohne Zurücklegen) | N | alles was es zu holen gibt | 36 Karten |
|---|---|---|---|
| n | alles was ich ziehe | 3 Karten | |
| K | Anz gute Möglichkeiten | 4 Asse | |
| k | was ich will | 1 von 4 Assen |
[bearbeiten] Binominalverteilung mit Zurücklegen (Diskret)
p Wahrscheinlichkeit von E, q Wahrscheinlichkeit von
Wir machen N Experimente, die mit der WSK p zutreffen. Wie hoch ist die WSK, dass E genau k-mal eintritt? (q=1-p)
(Reihenfolge egal, es geht nur um die Anzahl; mit Zurücklegen)
Bei N=6 k=[0..6] p=1/6 gibt das:
| k | 0 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | Σ |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| f(k) | 0.33 | 0.4 | 0.2 | 0.05 | 0.008 | ~0 | ~0 | 1 |
| F(k) | 0.33 | 0.73 | 0.93 | 0.98 | 0.99 | .. | 1 | 1 |
Verteilungsfunktion:
Mittelwert:
Varianz:
[bearbeiten] Binominalverteilung ohne Zurücklegen (Diskret)
E = Anzahl Elemente der ersten Kategorie D = Anzahl Elemente Gesamt k = Anzahl Elemente unter N gezogenen
Warscheinlichkeitsfunktion:
[bearbeiten] Poisson Verteilung (Diskret)
Warscheinlichkeitsfunktion:
bei k={1,2,...,N}
Verteilungsfunktion:
Mittelwert: E(x) = μ
Varianz: Var(x) = σ2 = λ
[bearbeiten] Geometrische Verteilung (Diskret)
Eine Folge von Bernoulli Experimenten. Einzige diskrete Verteilung ohne Gedächtnis.
p = WSK für Erfolg q = 1-p Fragestellung: Wie gross ist die WSK px, dass bei beliebiger Wiederholung erst beim x.ten mal E eintritt?
Warscheinlichkeitsfunktion:
bei x={1,2,...}
Verteilungsfunktion:
Mittelwert:
[bearbeiten] Hypergeometrische Verteilung (Diskret, Urnenmodell - Stichprobe ohne Zurücklegen)
E = Anzahl Elemente der ersten Kategorie D = Anzahl Elemente Gesamt k = Anzahl Elemente unter N gezogenen
Warscheinlichkeitsfunktion:
bei x={0,1,...,D}
Verteilungsfunktion:
Mittelwert:
Varianz:
[bearbeiten] Gaussche Normalverteilung (Stetig)
Warscheinlichkeitsfunktion:
Verteilungsfunktion:
[bearbeiten] Varianz usw.
ACHTUNG: Einfach mal so abgetippt aus abgeschriebenen Aufzeichnen
Erwartungswert:
Varianz:
"G" (Abweichung?):
[bearbeiten] Referenzen
- http://de.wikipedia.org/wiki/Mengenlehre
- http://de.wikipedia.org/wiki/Relationale_Algebra
- http://de.wikipedia.org/wiki/Kombinatorik
[[Kategorie:WSK]]

bzw.
: B ist eine Teilmenge von A bzw A ist Obermenge von B.
(Durchschnitt): A geschnitten mit B, also alle Elemente, die sowohl in A als auch in B enthalten sind.
(Vereinigungsmenge): A vereinigt mit B, also alle Elemente, die in A oder in B oder in beiden enthalten sind.
(Differenzmenge): A ohne B, also alle Elemente, die in A enthalten sind, aber nicht in B.
